Im westlichen Teil der Brenta Gruppe, am Ende des kleinen Tals zwischen den Ausläufern der Cima Tosa (3173 m) und dem Doss del Sabion (2101 m) fügt er sich als Zeichen von Seelenfrieden in die Landschaft ein, einer der wenigen Seen der Brenta Gruppe: der Valagola see (1595 m).

Gespeist mit dem Schmelzwasser der Gletscher von Agola und von Prato Fiorito erreicht der See eine maximale Tiefe von nur 4 Metern, trotz einer Länge von 300 Metern und einer Breite von 140 Metern. Die Farben der Oberfläche wechseln zwischen Azurblau und verschiedenen Grüntönen der verschiedenen Algen und Wasserpflanzen. Im See schwimmen Bitterfische und Iris-Forellen, letztere waren einst nicht im Park zu finden; von Nordamerikanischem Ursprung wurden sie in den 50er und 60er Jahren im See eingesetzt.

Mit etwas Glück erblickt man am Himmel den eindrucksvollen Steinadler. Dieser anmutende Anblick hat den Namen des Sees und des Tals Valagola geprägt – das Tal des Adlers (Valle dell’Aquila). Im Sommer erklingen auf den Weiden die Kuhglocken der Rinder der nahegelegenen Almen. Diese traditionelle alpine Haltung der Rinder sorgt dafür, dass der See nährstoffreicher ist, was sonst nicht der Fall wäre.

In der Umgebung des Sees findet man das Gasthaus Malga Valagola.

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