Der höher gelegene Teil des Val di Breguzzo, in den Giudicarie, gehört zum Naturpark Adamello-Brenta.Es ist ein Gebiet von starken Kontrasten: vom ruhigen Grün der Bergwiesen zur Härte der menschenleeren Wildnis.

Wie man es erreicht

Von Tione folgt man der Staatsstraße von Caffaro Richtung Storo bis Breguzzo. Hier biegt man Rechts in das Tal Val Breguzzo ein. Für die Anfahrt aus Brescia fährt man Richtung Tione und die Abzweigung befindet sich auf der linken Seite. Die geteerte Straße führt zum rifugio Pont’Arnò (1102 m); weiter zur Alm Malga Stablei wo ein Pfad zur Alm Malga Trivena (1630 m) beginnt. Sulla Von der Schutzhütte Pont’Arnò steigt man links zu den Almen Malga d’Arnò (1558 m) und Malga Maggiasone (1964 m) auf.

Die Umgebung

Eines der wichtigsten Seitentäler der Giudicarie liegt gegenüber der “Busa di Tione”. Es wird vom Fluss Arnò durchflossen, gespeist vom Sarca, der sich im oberen Teil in die Flüsse Arnò und Roldòne teilt. Es ist umgeben von den Gipfeln der Adamello-Breguzzo Gruppe.Visualizzazione 3D - Val di Breguzzo
Das Val d’Arnò ist das wichtigste Seitental des Val Breguzzo. Vom Fluss Roldòne durchflossen, mit seinem gebirgigen Flusslauf und seinen Wasserfällen. Oberhalb der Alm Maggiasone, verbindet der Passo del Frate (2246 m) das Tal mit den Tälern Val Bona und Val Daòne. Über den Passo d’Arnò steigt man hingegen in das Tal Val Danèrba hinab. Von Breguzzosteigt man auf zum Sasèl bis zum Fluss Limes; von der Schutzhütte aus führt eine Straße rechts zu den Wiesen der Alm Malga Le Sole hinauf, zu den Hängen des Monte Cengledino, von wo aus man nach Tione absteigen kann. Nach der Schutzhütte Pont’Arnò öffnet sich das Tal und beherbergt viele Almen: Malga Stablei, Malga Acquaforte (1371 m), und zum Schluss die Malga Trivena (1630 m).

Auf den Spuren des Tales

Das Trivena Tal befindet sich im inneren des Naturparks Adamello -Brenta. Von der Ebene von Rèdont, mit seinen spektakulären Wasserfällen, tritt man in dasTal Val delVisualizzazione 3D - Val di Breguzzo Vescovo ein. Das Tal wird von einer großen Felsformation (Creper) mit Gletscherursprung abgeschlossen. Hier können die umliegenden Gipfel bestaunt werden; Cima Cop di Casa (2965 m), Cop di Breguzzo (2997 m), Corno di Trivena (2863 m), Cima Danerba (2910 m) und Corno d’Arnò (2849 m). Einige Pässe stellen Verbindungen zum Val Daòne (Porte di Danerba 2716 m), zum Val San Valentino (Bocca della Cunella 2523 m) und zum Val di Fumo (Passo di Breguzzo 2765 m)her. Hier sind noch Spuren des Weltkrieges von 1915-1918 zu sehen.
Früher was das Tal für seine Eisenerz Minen sowie dem Steinbruch für weißen Marmor bekannt.Der Ortsname Breguzzo hat laut einem Dokument von 927 n. Chr.  hat zwei mögliche Ursprünge: eine keltische (brig=berg=monte) und eine germanische (burg=villaggio fortificato).

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