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Die Gemeinde Tre Ville ist aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Montagne, Preore und Ragoli im Jahr 2015 hervorgegangen. Das Gebiet der Gemeinde Tre Ville umfasst die Ortsteile Montagne (einschließlich der Ortsteile Binio, Cort und Larzana), Preore, Ragoli, Coltura, Pez und Madonna di Campiglio.

Der Name Tre Ville wurde für die neue Gemeinde gewählt, die aus der Verschmelzung von Montagne, Preore und Ragoli hervorgegangen ist. Es erinnert an die Anzahl der ursprünglichen Gemeinden und auch an die alten „Villen“, wie unsere Länder bis zum 19. Jahrhundert genannt wurden. Die Siedlungen Montagne, Preore und Ragoli stammen aus der Römerzeit (vielleicht sogar noch früher). Wie aus der Etymologie von Larzana, Bolzana und Cerana (in -ana-Nachsilbe, die die Römer dem Namen des Inhabers eines Fonds hinzufügten) und der Entdeckung eines römischen Sestertius im Ort Prà da l’àsan hervorgeht.

Montagne

Das Dorf Montagne (mit den Fraktionen Cort, Larzana und Binio) ist ein kleines Dorf in großer Höhe. Es ist Teil des Kamms der Brenta-Gruppe. Und es ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber, mit den grünen Feldern (Passo Daone, Manez) und den atemberaubenden Ausblicken auf die umliegenden Täler und Gipfel.

Preore

Am linken Ufer des Flusses Sarca finden wir Preore, ein kleines Dorf mit einer glorreichen Vergangenheit. Im 15. Jahrhundert war es der Sitz des Vikars des Fürstbischofs und des Gerichts, das für die Giudicarie zuständig war. Heute ist das Dorf, nicht ohne künstlerische Schönheiten, wie die Kirche Santa Maria Maddalena beweist, ein ideales Reiseziel, besonders für diejenigen, die Sport und Natur lieben. Wanderwege im Grünen des Waldes (zum Beispiel derjenige, der die wunderbare Stadt Buston erreicht), ein prächtiger Klettergarten, ein Fitnesspfad und der wunderschöne Parco al Poz, der mit Spielen ausgestattet ist, die auch für die Kleinen geeignet sind.

Ragoli

Ragoli befindet sich auch am linken Ufer der Sarca, an der Mündung des Val D’Algone, dem Hauptzugang zum Naturpark Adamello Brenta aus südöstlicher Richtung. Das Dorf besteht aus den vier Fraktionen Vic, Bolciana, Fevri und Baltram sowie den freistehenden Dörfern Pez und Coltura mit ihren kleinen Kirchen aus dem 15./17. Jahrhundert.
In der Vergangenheit war die Stadt Ragoli für die Steinbrüche einer besonderen Art von schwarzem Marmor bekannt (ebenfalls ausgestellt im Naturhistorischen Museum in Wien), die hauptsächlich für den Bau von Kirchen verwendet wurden. Bemerkenswert ist auch die Pfarrkirche San Faustino mit ihrer barocken Fassade und den prächtigen Fresken der Baschenis, die das Innere und Äußere der Friedhofskirche schmücken, die den Heiligen Faustino und Giovita gewidmet ist.

Eine besondere Erwähnung verdienen die Dörfer Cerana und Iron, deren architektonische und städtebauliche Struktur seit 1630, dem Jahr der manzonischen Pest, unverändert geblieben ist.

Schließlich Madonna di Campiglio, eingebettet in ein großes Becken zwischen den Brentadolomiten (seit 2009 Unesco Weltkulturerbe) und den hohen Gipfeln von Adamello und Presanella. Die wunderbare Schönheit der Gegend macht Madonna di Campiglio zu einem der bekanntesten Touristenziele im gesamten Alpenraum.

Seite von der Gemeindeverwaltung herausgegeben

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