Der dritte in der 5-Seen-Runde (wenn sie im Urzeigersinn mit Start beim Ritort-See begangen wird) befindet sich auf 2370 Metern Meereshöhe oberhalb der Waldgrenze und ist von beachtlicher Größe.
Um den see findet man Tonalit-Gestein, das typisch für Adamello und Presanella ist. Nur der karge Graswuchs im Hochgebirgssommer verleiht der Gegend einen grünen Farbton in einer mondähnlichen Landschaft.

Der Serodoli See ist der terze See, den man bei der 5-Seen-Runde mit Start beim Ritort-See im hohen Rendena-Tal antrifft. Eingebettet in einer bizzarren, mondähnlichen Landschaft auf 2370 Metern stehen der See und der emporragende Serodoli-Gipfel symbolisch für diesen Ort, sowohl unter Einheimischen dieser Täler als auch unter Touristen. Tatsächlich wurde 2013 beschlossen, die Integrität dieser Landschaft zu schützen, indem der Ausbau des Skigebiets von Madonna di Campiglio gestoppt wurde, um die Natur und die Landschaft zu schützen, welche die wertvollsten Charakteristiken dieser Täler für einen qualitativ hochwertigen Tourismus darstellen.

Folgt man dem Weg zum See weiter in Richtung Nambrone-Pass, erreicht man den nahe gelegenen Gelato-See. Der Name (Eis-See) stammt offensichlich vom Eis, das hier noch anzutreffen ist, während das Frühlingstauen der anderen Seen bereits weit fortgeschritten ist. Während der Wintermonate führt ein sehr bekannter und besuchter Skitourenweg am See vorbei in Richtung Serodoli-Gipfel (2708 m). Gerade in diesen Monaten kann man das weiße Rebhuhn beobachten, das mit seinem weißen Federkleid auf dem Schnee trippelt oder sich im Flug von einem Abhang zum nächsten stürzt.

 

 

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