fbpx

Auf einer Höhe von 2651 Metern über dem Meeresspiegel erreicht man endlich den See von Lares, eingebettet in ein majestätisches Bild zwischen den Gipfeln der Brenta Dolomiten

Im Herbst, wenn wir im Aufstieg trainiert sind, können wir uns an diesen Aufstieg wagen, der uns zum See von Lares führt, eine anstrengende Wanderung auf dem hydrografisch rechten Hang des Val Genova Tals. Auf der Höhe der Genova Alm biegt der Weg SAT 214 ab.

Das Getöse der Wasserfälle cascate del Lares macht uns etwas weiter oben neugierig und zieht uns an. Die stärkende Frische dieses kristallinen Wassers, das in allen Regenbogenfarben erstrahlt erlaubt uns eine magische Wanderung, reicht an Überraschungen, aber auch anstrengend. Langsam steigen wir weiter nach oben, über das frohe, goldene Orange der Lärchen, die kräftigen Farben und kontrastreich.

Den Namen des Tals kann man leicht zurückführen – im lokalen Dialekt bedeutet der Begriff „lares“ (ital. „larice“) übersetzt „Lärche“, welche der unangefochtene und starke pflanzliche Herrscher ist. Beinahe ohne dass wir es bemerken, gehen wir hinaus in eine offene Landschaft, großflächig, weit aber sehr verschieden.

Der Weg wird anstrengender, imitten von Massen von Tonalit, glatt geschliffen und markiert von einem antiken Weg eines weiteren, kräftigen und imposanten, einst kilometerbreiten Gletschers. Schließlich finden wir auf einer Höhe von 2651 Metern eine große Weite von grauem Wasser: Wir sind endlich am See von Lares angekommen, hier schweift der Blick in ein berauschendes Panorama. Kürzlich entstanden (1944) durch den unaufhaltsamen Rückgang des Gletschers von Lares handelt es sich hierbei um eines der größten Staubecken für diese Höhe. Die Trübung durch den zurückgebliebenen Gletscherschlamm sowie die Temperatur immer um den Nullpunkt machen Leben im Wasser des Sees nahezu unmöglich.

 

Share This