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Der Nardis Wasserfall, gespeist von der Vedretta del Nardis in der Gebirgsgruppe Presanella, stürzt 95 Meter in das Tal. Sprudelndes Wasser, weiß und transparent, welches das Tal des Wassers, das Genua-Tal, begrüßt.

Der Nardis Wasserfall ist der berühmteste der zahlreichen Wasserfälle, die die Tallandschaft prägen. Die Legende besagt, dass er von den Tränen des Schmerzes von Prinzessin Presanella angeheizt wird. Da sie ihre Liebe zum Jüngling Vermiglio nicht krönen konnte, versteinerte sie beide, sodass sie sich auf ewig nahe sein können, ohne sich jemals ganz zu berühren.

Im Januar 1977 wurde der Nardis-Eisfall von den beiden berühmten Bergsteigern Cesare Maestri und Ezio Alimonta bestiegen. Diese Unternehmung stieß in der Bergwelt auf großes Interesse und stellte den Anfang einer neuen Sportdisziplin dar: das Eisklettern.

Der Wasserfall von etwa 95 Metern fasziniert zu jeder Jahreszeit: Im Sommer eine spektakuläre Wassershow darbietend, erstarrt er im Winter in einem Eiskleid, während das Tauwasser die darunterliegende Wand im Frühjahr wieder glättet.

Je nach Wassermenge scheint sich der Wasserfall zu teilen. Bei reichlichem Wasser vereint er sich zu einem einzigen kraftvollen Strahl, die Wasserspritzer erreichen dann auch die Straße zu Füßen des Wasserfalls. Das Wasser fließt ungestüm unter einer Holzbrücke in den Fluss Sarca. Die Farbe variiert ebenso: aus einem klaren und transparenten Schimmer im Winter wird durch die Gletscherschmelze ein schlammiges Grau im Sommer.

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