Der Nambrone See auf 2442 Metern über dem Meeresspiegel bezeugt das vergangene Leben eines antiken Gletschers, der, gemeinam mit anderen, das Nambrone Tal im Laufe der Jahrtausende geformt hat. Es ist ein zauberhafter Platz, abgelegen, eingebettet in die Härte und Rauheit der Welt, die den See umgibt.

Die Annäherung an den Nambrone See: das tiefe Blau des Wassers und das imponierende Ausmaß der großen einst eingestürzten Tonalit-Massen (typisches Gestein der Adamello und Presanella Gruppe). Alles trägt dazu bei, all diejenigen zu beeindrucken, die es schaffen, diesen Hochgebirgssee zu erreichen. In einer harten und rauhen Umgebung hört man Murmeltiere pfeifen und dadurch ihre geheimen Verstecke verraten, während Gemsen und Mufflons über die Felsvorsprünge hetzen. Es ist das Reich des Steinadlers und der Alpenschneehühner.

Dieser kleiner paradisische Fleck wird nach einem Fußmarsch von etwa drei Stunden erreicht, indem vom Nambrone Tal bis zum gleichnamigen Pass aufgestiegen wird. Von hier erreicht man den Nambrone See in etwa einer halben Stunde, einem teilweise ausgesetzten und nicht immer gut sichtbaren Pfad folgend. Demnach ist diese Wanderung den geübten Wanderern vorbehalten.

Es ist auch möglich, vom Nambrone Pass zum Gelato See und zum Serodoli aufzusteigen (5-Seen-Runde).

 

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