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Kleiner, gut erhaltener und schön geformter Gletscherkreis

Ein Gletscherkreis im Nordwesten des Monte Peller (2300 Meter über dem Meeresspiegel), dem nördlichsten Ausläufer des Naturparks. Es handelt sich hierbei um ein wünderschönes Exemplar eines inaktiven Gletscherkreises, charakterisiert durch eine halbkreisförmige Senke. Umliegend findet man enorme Felswände, gen Tal teilweise durch eine niedrige Schwelle abgegrenzt, diese wiederum wird durch kleinere Moränen begrenzt. Er erstreckt sich von einer Höhe von 1900 Metern bis zum Gipfel des Monte Peller auf 2300 Metern mit einem Durchmesser von etwa 600 Metern.

Die Felswände, welche den Kreis umgeben, sind geprägt durch den aus Erde entstandenem Kalk – einem Wechsel von grauen und dunkelroten Schichten. Sie gehören zur Formation der Scaglia Rossa. An einigen Stellen scheint die regelmäßige horizontale Struktur durch chaotisch geschichtetes Material gestört. Diese Struktur zeugt von antiken Untersee-Muren, welche in der Zeit der eigentlichen Entstehung des Gesteins vorkamen.

Die vertikalen Wände sind etwa 200 Meter hoch. Am Fuße der Felswände werden sie durch Detrit-Hänge mit dem Gletscherkreis verbunden, die wiederum von Kanälen durchzogen sind. Die beiden Flanken der Senke schließen sich in Form eines Halbkreises. Im Süden befindet sich ein Damm aus Moränen, dahinter eine weitere kleinere Nische. Im nördlichen Teil – Richtung Schutzhütte Peller – findet man hingegen nur Felsen.

Der Grund besteht aus Felsen und zeugt von Gletschererosion, wobei er heute teilweise durch Detrit-Material zugeschüttet ist. An den tiefsten Stellen findet man zwei flüchtige Wasserbecken sowie kleine Karstseen, die die Umgebung prägen.

Zugang

Folgen Sie von Cles oder Tuenno im Nonstal aus der Straße zur Schutzhütte Peller bis zum Parkplatz auf 1900 Metern. Von hier aus gehen Sie zu Fuß, der Forststraße entlang, weiter bis zur Schutzhütte. Vom Val di Sole Tal starten Sie in der Ortschaft Ragazzini (Malé) und folgen Sie dem Weg zur Schutzhütte Mezol, wobei Sie an der Cles Alm vorbei kommen. Von hier aus führt die Forststraße bis zur Schutzhütte. Der bequemere Weg ist sicherlich der vom Nonstal (Cles und Tuenno). Die Gehzeit beträgt von dort unter 30 Minuten, vom Val di Sole Tal hingegen über 180 Minuten.

 

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