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Kalkrinnen als Folge von Erosion, ein seltenes und sehr spezielles Phänomen in dieser Zone des Naturparks Adamello Brenta

Die Kalkrinnen von Tuenno sind spezielle Landschaftsformen der Ponte Pià (erstes und mittleres Eozän-Zeitalter), welche am rechten Hang des Tals von Tresenga auf 680 bis 525 Metern über dem Meeresspiegel entstehen.

Die Gewässer, welche an der Oberfläche entlang fließen, nehmen Substrat auf und erzeugen dadurch Furchen von unterschiedlicher Tiefe, welche mehr oder weniger verzweigt sind und von dünnen Gesteinsschichten getrennt werden. Dieser Aspekt der Landschaft ist typisch für die Kalkrinnen, egal wo und in welchem Gestein sie sich formen.

Die Kalkrinnen von Tuenno weisen aber eine Besonderheit auf; die größten Spalten weisen ihrerseits symmetrische Steigungen von etwa 40° auf. Sie stehen für ein recht seltenes Phänomen im Trentino, wo man meist Karbonat- und magmatisches Gestein findet, welches durch andere Erosionsarten geformt wurde.

Sie finden diese Sehenswürdigkeit bei Kilometer 14.3 der S.P. 73 „Destra Anaunia“ zwischen Tuenno und Terres. Der Zugang zu Fuß erfolgt direkt von der Straße aus.