Auch wenn sie nicht so bekannt sind wie der berühmte See von Tovel, sind die flüchtigen seen von Tovel doch kleine türkis- und indigofarbene Perlen inmitten der Felszacken um di Glare di Tovel. Sie zeigen sich recht unregelmäßig im Laufe der Jahreszeiten.

Die flüchtigen Seen von Val di Tovel sind weniger bekannt als der berühmte See Lago di Tovel. Sie füllen sich im späten Frühjahr als Folge der Schneeschmelze, ihr Pegel sinkt während des Sommers und im Herbst merkbar und sie verschwinden mit dem Gefrieren im frühen Winter vollständig. Das regelmäßige Erscheinen und Verschwinden der Seen hängt mit den Jahreszeiten zusammen, aber auch mit Wetterschwankungen, die die Wassermengen im Zufluss stark beeinflussen.

Während des Winters, der trocknesten Jahreszeit, sinkt der Wasserpegel merkbar ab, die Quellen trocknen aus. Es fließt zwar noch etwas Wasser, allerdings eher im Tal, während die Seen, die ohnehin nicht besonders viel Wasser abbekommen, in kürzester Zeit austrocknen. Im Frühjahr hingegen, während der Schneeschmelze, geschieht das Gegenteil: Das Wasser sättigt alle Spalten, füllt die Hänge, reaktiviert die Quellen im Berg und füllt damit auch die Seen.

 

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