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Die orange Fahne ist das Qualitätssiegel des Umweltturismus vom italienischen Touring Club. Caderzone Terme hat diese Auszeichnung im Jahr 2006 erhalten. 2004 wurden auch die Thermen von Caderzone eröffnet, ein wichtiger Meilenstein in der Thermaltradition des Trentino. Um diesem touristischen Ziel gerecht zu werden, wurde das Dorf Caderzone Terme genannt.

Historischer Hintergrund

Das Dorf Caderzone im Rendena Tal hat aufgrund der Abgelegenheit sowie der Entfernung der Bauernhöfe zwischen Val di Casa und Piana di Curioche am längsten gebraucht, ein tatsächliches Dorf zu werden.

Im frühen 14. Jahrhundert begann man hier, Borgo zu sprechen, als di Lodron, eine wohlhabende Kaufmannsfamilie der Giudicarie hier eine gefestigte Hochburg errichteten.
Das Wappen des Dorfes ziert eine silberfarbene französische Lilie, mit einem goldenen Band auf rotem Grund zusammengebunden, eingebettet in einen Blätterkranz aus Lorbeer und Eicheln. Gemeinsam mit dem aufsteigenden Löwen war dies das Symbol des Hauses der Lodron, welche „eredi del Giglio“ (Erben der Lilie) genannt wurden.
Der imposante Sitz der Lodron war ein gigantischer Turm auf verschiedenen Ebenen. Mit der Zeit wurde er abgesenkt und in das Heim der Adelsfamilie Bertelli (Nachfolger der Lodron) umgebaut, welche daraus den schönsten und beneidenswertesten sitz des Rendena Tals machten.

Die Ebene

Wandern wir in die Richtung der Ebene, begeben wird uns in das landwirtschaftliche Naturdenkmals vom Rendena Tal, zum Maso Curio. Teils aus Stein, teils aus Holz erbaut und bestehend aus dem Bauernhof mit seinen Ställen, dem Laubengang, den gigantischen Kastanienbalken, dem schindeldach der „Casina“ für die Milch und dem „Casera“ für den Käse, diminiert er unangefochten die Ebene seit dem Jahr 1302. Wiedererbaut im Jahr 1537 infolge eines großen Brandes sind heute nur noch die Granitsteinwände original. Stolz können wir heute sagen, dass der Maso Curio das älteste und langlebigste weltliche Gebäude des Tals ist.

Die Almen

Caderzone Terme ist eine Gemeinde, welche dem Bergsport verschrieben ist. Die Almen sind das historisch repräsentativste Element und zeugen von der lokalen Kultur und Tradition. Diese Tradition wird im Museo della Malga im Dorfzentrum veranschaulicht.

Die Almen von Caderzone Terme sind vier an der Zahl und spiegeln die einstigen Siedlungsgebiete wider: Malga Campo, Malga Campostril, Malga S. Giuliano und Malga Garzoné. Von der Malga Campo (1734 m) startet der Weg zur Malga San Giuliano an der Waldgrenze. Etwas weiter, in eine reiche Vegetation von Kräutern mit Schwarzbeeren, Preiselbeeren und Rhododendron eingebettet, erreichen Sie schließlich in eine atemberaubende Gletschersenke, welche die Seen von San Giuliano und Garzonè beherbergt, wunderschöne Wanderziele.

In der Umgebung des Sees von San Giuliano findet man die Schutzhütte San Giuliano, welche kürzlich restauriert wurde.

Seite von der Gemeindeverwaltung herausgegeben.

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