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Einem Diadem gleich eingebettet in einen Kreis des abgelegenen Val di Jon Tals, erstrahlt einer der wenigen Seen in den Brenta Dolomiten. Einsam und abgeschieden erscheint der See von Asbelz nahezu unerreichbar aufgrund seiner Entfernung, auch wenn er sich nahe an der Alm Malga Asbelz befindet.

Nur ein hartnäckiger Wanderer hat die Möglichkeit, die Schönheit des Asbelz Sees und des umliegenden Grün in den Brenta Dolomiten zu bestaunen, denn dazu müssen über hundert Höhenmeter entlang des Weges SAT 349 oder 348 überwunden werden.

Die Kalkwände des Lias, welche vertikal oberhalb des Sees geschichtet sind, weisen schwärzliche Streifen auf, die auf Cyanobakterien verweisen. Außerdem ist das Landschaftsbild geprägt von zahlreichen umherfliegenden Alpendohlen.

Auf dieser ungestörten Höhe dreht häufig auch der Steinadler seine Kreise und der Braunbär besucht die Gegend regelmäßig.

Der Asbelz See hat weder sichtbare Zu- noch Abflüsse und weist eine moderate Tiefe auf. Im Wasser lebt eine beachtliche Population an Grasfröschen und viele kleine Zanzarenlarven, während in der Nähe einiger Felsen die Köcherfliege und die Zuckmücke heimisch sind.

(da Cantonati et al., Guida dei laghi del Parco, in stampa)
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