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Antike Glasfabrik, Zeuge der florierenden Glasaktivität im 19. Jahrhundert in den Giudicarie.

Die antike Glaserei von Tione war eine der florierendsten Glasereien, die im 19. Jahrhundert in den Giudicarie ansiedelten, einem Ort mit allen notwendigen Voraussetzungen, um die Glasproduktion zu ermöglichen: Der Untergrund reich an Quarz hoher Qualität, ein wesentliches Element der Glaspaste, üppige Wälder zum Versorgen der Öfen mit Brennstoff und schließlich große Mengen an fließendem Wasser, um die großen Wasserräder von Quarzmühlen und Sägewerken zu anzutreiben. Dies lockte mehrere Unternehmer der Gegend an, die die Glasindustrie hier zum Leben erweckten.

Das Quarz, welches für die Verarbeitung in der antiken Glaserei von Tione notwendig war, wurde im Val di Borzago Tal abgebaut, in der (heute) verlassenen Mine der Firma von Carisolo. Dieses Quarz wurde für die Verarbeitung von edelstem Glas verwendet, etwa die großen europaweit bekannten Glasglocken, während für kleinere Glasflaschen und Geschirr der Quarzsand des Flussbettes Sarca und für die Fensterplatten der Orthoklas-Feldspat von S. Giovanni a Giustino verwendet wurde.

Diese Sehenswürdigkeit ist von Tione erreichbar in der Ortschaft Basso Arnò, der Name stammt vom Fluss, der die Mühlen der Glasereien mit Wasser antrieb.

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